15. September 2019

SCHAUSPIELER GESUCHT:
"1631"

Für ein neues großes Theaterstück in Kostüm im nächsten Jahr sucht das Schenkbarsche Hof Theater Biedenkopf noch männliche Mitwirkende ab 16 Jahre, die Zeit und Lust haben, eine der noch freien Rollen zu besetzen. Dabei ist von einer der Hauptrollen mit viel Text bis zu Komparsenrollen als Stadtwache alles dabei. Wichtig ist, dass eine regelmäßige Teilnahme an den Proben donnerstags um 19 Uhr im ev. Gemeindehaus Biedenkopf bei der Stadtkirche das Jahr über möglich ist. Die proben für das neue Stück beginnen etwa im Januar. Erfahrung im Theaterspiel ist von Vorteil, aber keine Bedingung. Alle Frauenrollen sind bereits besetzt, deshalb zunächst einmal nur der Aufruf an die Männer.


Szene aus der letzten erfolgreichen SHT-Produktion Dreimal ein Phönix

Das Stück "1631" behandelt die Vorgänge um den der Hexerei angeklagten Biedenköpfer Jungen Henrich Sangen, der 1631 in Marburg hingerichtet wurde. Es ist ein eher ernstes Stück, das unter anderem auf der Orginalakte des Hexenprozesses basiert. Es sollte also für die Rolle des Verteidigers Zeit zum Textlernen vorhanden sein.

Aufgeführt werden wird das Stück vermutlich wieder im Rahmen der Herbstabende auf Schloss Biedenkopf an drei Abenden am ersten oder zweiten Wochenende im November 2020. In der Woche davor finden zusätzliche Proben statt. Dieses Zeitfenster muss zwingend verfügbar sein.

Wer Lust hat, sich in einer tollen Truppe, die altersmäßig von 12 bis deutlich älter reicht, mal wieder oder zum ersten Mal als Schauspieler zu versuchen, ist herzlich eingeladen, donnerstags um 19 Uhr in Biedenkopf an den Proben teilzunehmen und einfach mal reinzuschnuppern oder sich unter dieser Mail-Adresse erst einmal zu melden.

3. September 2019

AUF DER SACKPFEIFE:
Lyrisches Waldbad

Der Otto-Ubbelohde-Preisträger Christoph Kaiser möchte jetzt bereits zu zwei Veranstaltungen einladen, nämlich zu den Spaziergängen Sackpfeifenlyrik. Am 16. November und dann nochmal am 18. Januar 2020 sind Interessierte eingeladen, auf den Wanderwegen der Sackpfeife die ganz besondere Stimmung unseres Waldes in Herbst und Winter zu erfahren und in der Stille des Mooswaldes beim Gehen auf den Wegen Werken der Lyrik zu lauschen. Es werden keine lange Texte sein, sondern immer wieder kurze Gedankenakzente, während man ansonsten schweigend geht und bewusst Sein will.


Eigentlich ist es eine Erweiterung des japanischen Shinrin-yoku, des Waldbadens. Christoph Kaiser selbst wird Texte aus Europa und Japan vorbereiten, wer möchte ist aber ausdrücklich herzlich aufgerufen, selbst einen passenden Text mitzubringen und vorzutragen.

Die Veranstaltungen werden jeweils etwa eine Stunde dauern (natürlich auch wetterabhängig) und sind wie immer kostenlos. Treffpunkt ist der große Parkplatz auf der Sackpfeife, jeweils um 15 Uhr. 

1. September 2019